Zu Hause angekommen!

Costa Serena im Hafen von Venedig

Nach 1 Woche Kreuzfahrt sind wir heute ohne Streß und Hektik nach 7h Fahrt wieder zu Hause angekommen. Wir müssen jetzt erstmal alles sacken lassen, die Eindrücke verarbeiten und alles sortieren. Ich werde den Blog noch weiter vervollständigen, die Bilder und Videos aufarbeiten und hier veröffentlichen. Ich Danke allen, die hier aktiv mitgelesen haben und lade zu weiteren Besichtigungen hier ein. Also Bis bald!


Besuch im SPA

Nachdem meine Tochter und ich der Schiffsbesichtigung folgten, hatte Manu viel Freizeit. Gefrühstückt war, das Schiff noch sehr ruhig, also ging Manu nochmal auf die Kabine. Dort lag u.a. auch ein Angebot aus dem Spa, dass Sie dann zunächst mal intensiv las.

Also mal in die Spur und mal nachgefragt, zum Angebotspreis von 79 Euro bekam Manu dann eine Rundumverwöhnung der besonderen Art. 3  verschiedene Massagen mit jeweils 20 min Dauer bekam man für diesen Preis.  Wohlfühlen stand nicht nur auf dem Angebot, es war auch so. Diese Massagen tatetn gut, brachten Entspannung und Wohlbefinden. Manu sagte dann, dass sie das auf jeden Fall nochmals nutzen möchte.

Später dann konnte man sich im ganzen Bereich des Spa aufhalten und die Entspannung mit Getränken und relaxen zu einem guten Ende bringen. Dabei hatte sie die Gelegenheit einige Fotos im gesamten Bereich zu machen.

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Schiffsbesichtigung

Nun endlich war es soweit, ich konnte mein Geschenk anlässlich unserer Silberhochzeit einlösen. Manu hatte mir die Besichtigung auf einem Costa Schiff geschenkt.

Man kann jetzt streiten wie man will, die 75 Euro haben sich für mich persönlich gelohnt. Ich konnte Bereiche besichtigen, die man sonst nie zu sehen bekommt. Mag sein, dass es bei anderen Reederein anders geregelt wird, ich denke aber die 75 Euro sind eine „Schutzgebühr“ vor zu vielem Andrang. Schade war allerdings, dass wir keine Foto- oder Videoaufnahmen machen durften, von Seiten des Schiffes war ein Fotograf dabei der uns ständig begleitete.

Pünktlich 8.00 Uhr trafen wir uns in der Lobby, nach Kontrolle der Tickets gingen wir auf Deck 2 zu einer Sicherheitskontrolle. Taschen, Fotoapparate wurden vorher schon abgenommen, manch einer hat es doch versucht etwas mitzunehmen. Dann sind wir in den Crewbereich auf Deck 0 gegangen, der sich einseitig über die ganze Schiffslänge erstreckt. Wir haben dabei schon einige Bereich ansehen können, welche auf dem Weg lagen. Die Crewmessen, Werkstätten usw., bis wir dann im Maschinenkontrollraum im Deck A ankamen. Zahlreiche Instrumente, Computer und Bildwände sind dort zu sehen. Sabrina, unsere deutschsprachige Hostess erklärte das alles recht gut und interessant.

Weiter ging es in die zahlreichen Lager, wo alle möglichen Produkte und Ersatzteile gelagert sind. Schiff wurde offensichtlich schon vorbereitet für die Überfahrt nach Brasilien, denn die Lager waren völlig zugestellt. Wir konnten sehen, wie ein Teil der Küchenbesatzung auf Deck 0 die Produkte reinigten und für den weiteren Kochvorgang vorbereiteten. In einem weiteren Bereich waren eine Vielzahl von Werkstätten vorhanden, Schreiner, Elektriker, Heizungsmonteure und viele weitere, denen wir auch bei der Arbeit zusehen konnten.

Weiter führte man uns in die Crewbar, wo wir uns dann ein paar Minuten aufhielten. Wir bekamen dort auch Getränke gereicht und erfuhren viel über das Leben der Besatzung. Danach sahen wir die Crewmessen der Offiziere, der Assistenten, der europäischen Besatzung und zuletzt der einfachen Matrosen und Hotelkräfte. Anschließend gingen wir in den Wohnbereich der Besatzung, wir konnten auch eine der vielen 2 Mann Zimmer besichtigen. Die Größe ist natürlich nicht wie die der Kabinen. Trotzdem ist auch da alles vorhanden, Doppelstockbett, Schrank für die persönliche Bekleidung, Schreibtisch mit Fernseher und DVD Gerät und in jeder Kabine auch eine Nasszelle.

Bei der Besichtigung wurde immer fortlaufend erläutert und Fragen beantwortet. Nun ging es in die Wäscherei auf Deck B, zunächst aber in den Bereich wo die Crew ihre persönlichen Sachen selbst waschen können. Uniformen werden kostenlos in der Wäscherei des Schiffes gewaschen, für persönliche Sachen muß auch die Crew einen Anteil bezahlen, wenn dies durch die Wäscherei gemacht wird.

Von da aus sind wir nach einer Vorführung, wie Stofftiere gemacht werden, in die Küche auf Deck 3 gegangen. Hier wurden uns im laufenden Betrieb die Bäckerei, die 3 Bereiche erläutert und zum Abschluss kam der Chefkoch mit seinem Stellvertreter und stand für Fragen zur Verfügung. Einen kleinen Snack, sowie eine Schürze bekamen wir als Geschenk mit auf den Weg.

Nachdem wir uns wieder alle gesammelt hatten, gingen wir auf Deck 8 in Richtung Brücke. Eine unscheinbare Tür direkt am Ende des Gästebereichs und schon waren wir drin. Zunächst vorbei an der Wohnung des Kapitäns, ging es ein paar Schritte weiter und wir sahen den Kommandostand und alle weiteren Instrumente auf der Brücke. Wir hielten uns hier ca. 30 min auf, neben den vielen Erläuterungen, der Besichtigung der Balkone wurde noch ein Glas Sekt und ein Snack gereicht. Zum Abschluss noch ein Bild mit dem Kapitän und mit freundlichen Worten verabschiedete man uns wieder von der Brücke.

Am Ende der Tour besichtigten wir noch das Theater und den Backstage Bereich mit dem Vorbereitungsräumen für die Tänzer. Die Tour endete mit einer kurzen, aber sehr feinen Lasershow im Theater.

Mein Fazit, ich habe es nicht bereut, werde sicher einiges für mich auf meinen Vorträgen nutzen können und andere an diesem Erlebnis teilhaben lassen. Gerne wieder!


Seetag

Endlich mal Seetag. Das heißt Ausspannen und die Seele baumeln lassen. Traditionell sitzen wir, Manu und ich da ganz hinten und schauen auf das Meer, die Schiffsspur und geniessen diesen Anblick ganz einfach. Leider lässt die Konstruktion des Schiffes nicht zu, das wir dabei entspannt am offenen Deck sitzen können. Nichts desto Trotz haben wir auch auf diesem Schiffstyp unseren Platz gefunden. Neben dem Oktoberfest, was schon Tradition bei Costa ist, gab es noch verschiedene weitere Aktivitäten. Genutzt haben wir auf jeden Fall die Erläuterungen zur Ausschiffung. Sabrina, eine der beiden Hostessen hat das wieder phantastisch und sehr unterhaltsam gemacht. Das Theater war fast vollständig besetzt, da sieht man erstmal wie viele Deutsche an Bord sind. Überhaupt, die beiden Hostessen Sabrina und Petra machen Ihren Job hervorragend. Sie sind präsent, nicht aufdringlich und sehr kompetent. Die Hilfe die wir benötigt hatten, wurde uns ohne Probleme erfüllt. Soviel mal dazu. Ich habe die Zeit genutzt um mich mal wieder als Fotograf zu versuchen, was ich morgen wenn alle in Dubrovnik sind noch weiterführen werde. Hier schon mal ein paar Eindrücke vom Schiff.


Istanbul

Nachdem wir um die Mittagszeit schon aktuell berichtet haben, möchte ich nun ergänzende Anmerkungen zum Aufenthalt in Istanbul machen.

 

Es gibt hier vielfältige Möglichkeiten, einen Überblick über die Stadt zu bekommen. Wobei Überblick für eine 14 Millionen Stadt sicher an einem Tag nicht möglich ist. Geführte Ausflüge vom Schiff, Sightseeing Busse, Taxen, Pferdekutschen und sicher auch zu Fuß sind Möglichkeiten die geboten sind. Wenn man das schon mal erlebt ist die letztere Variante für einen Besuch der Basare und der wichtigsten Moscheen sicher eine Alternative. Wir haben uns für die Taxi Variante entschieden, 3h Fahrt mit verschiedenen Halten an mehr oder weniger wichtigen Stellen waren dabei inklusive.

 

Manu sagt, die Stadt ist abgearbeitet! Ich denke bei einem weiteren Aufenthalt erschließt diese sich aber viel, viel besser und wird auch angenehmer. Ich meine, ein weiterer Besuch lohnt sich, allerdings würde ich dann den Sommer bevorzugen, damit man beim Ein- und Auslaufen schon alles Sehenswerte mit bekommt.


Istanbul Aktuell

Ganz aktuell, wir sind jetzt gerade in einem Cafe am Basar. Internet geht sehr schleppend, aber Mensch freut sich. Istanbul ist auf jeden Fall eine Reise wert, gut das hier heute Feiertag ist, die Hektik dieser 12 Millionen Stadt reicht auch so schon aus. Wir haben eine 3 stündige Taxirundfahrt gemacht und dabei ne Menge gesehen. Im Anschluß werden wir noch den Basar weiter besichtigen und dann eine Fahrt über den Bosporus machen. Sicher werden wir dann noch einige Bilder zeigen können, Also bis bald!


Restaurant „Club Bocca“

Schon bei Beginn der Kreuzfahrt erhielten Manu und ich die Einladung für das Gourmet Restaurant auf der Costa Serena. Nach Rücksprache mit der Rezeption bekamen wir die Info, das diese Einladung nur für unsere Kabine zählt. Also war zunächst guter Rat teuer. Ich bin dann daraufhin zur Sprechstunde bei der deutschen Hostess und der Bitte, dass wir diese Einladung mit unseren Kindern gemeinsam verbringen möchten, zunächst bekamen wir eine positive Antwort. Schnell bekamen unsere Kinder auch eine entsprechende Einladung auf ihre Kabine. Daraufhin bestellten wir gleich für den Dienstagabend 4 Plätze im Restaurant.

Um es vorweg zu nehmen, der Abend war ein voller Erfolg! Das Ambiente, die Ruhe, die Servicekräfte und die ruhige, angenehme Musik, machten diesen Abend zu einem unvergesslichen Erlebnis. Ca. 3h verbrachten wir in diesem Restaurant, das 4 Gänge Menü war von allerfeinster Güte und der von Costa promotete Betrag von 20 Euro, war für dieses Essen viel zu gering angesetzt. Gut, wir haben es gern genossen.

Man kann das mit Worten nicht wiedergeben, so etwas muss man erlebt haben, die Speisenfolge und die Auswahl ließen keine Wünsche offen.

 


Katakolon

Heute war Griechenland auf der Ausflugsliste. Für unsere Susanne sicher der wichtigste Tag, allerdings ist das Erhoffte nicht eingetreten. Ihr Freund Edi konnte doch nicht nach Katakolon kommen. Trotzdem lies sich Susanne und wir natürlich auch nicht die Laune vermiesen.

Auf Wunsch unserer Großen wollten wir nochmals nach Olympia fahren, also mussten wir nicht allzu spät aufstehen. Pünktlich gegen 08.00 Uhr sind wir in Katakolon angekommen, sind dann auch gleich zum Frühstück und anschließend an Land. Zunächst wollten wir mit dem Taxi fahren, aber derart überteuerten Angeboten (80 – 120 Euro) haben wir das gelassen. Wenige Schritte weiter befand sich dann eine Mietwagenstation, wo man für 40 Euro einen PKW mieten konnte. Das nahmen wir dann auch war.

 

Das Ganze ging schnell über die Bühne und Dank der guten Erläuterung des Vermieters und der Karte fanden wir Olympia nach ca 25 min. Wir begaben uns dann schnell in das Gelände von Olympia, genau das was ich erwartete trat schnell ein. Das Interesse an den „Steinen“ war schnell vorüber. Wir besichtigten noch das Stadion, wo Manu und Franzi sich auch sportlich betätigten. Auf dem Rückweg, konnten wir dann das Gelände weitgehend ohne Ausflügler betrachten, da diese dann alle im Stadion waren. Schnell noch ein paar Bilder an historischen Plätzen gemacht und wenig später begaben wir uns auf den Rückweg.

Katakolon war gegen 10.45 Uhr wieder erreicht und dann nutzen unsere beiden Kinder die kleine aber feine Straße zum Shoppen. Wir beide suchten einen Platz an der Uferpromenade in einer der vielen Tavernen. Beide Kids hatten Erfolg beim Shoppen und wir ließen es uns bei Mythos und Ouzo gut gehen.

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Gegen 12.30 Uhr begaben wir uns dann an Bord und wenig später verließ das Schiff den Hafen von Katakolon.


Seenotrettungsübung

Eigentlich nichts spektakuläres, aber ich möchte heute mal von dieser wichtigen Veranstaltung berichten. In unserem Kreuzfahrtforum haben wir ja schon von den Veränderungen zu dieser Übung gelesen. Zahlreiche Kreuzfahrt erfahrene haben es in der letzten Zeit vorgezogen, an dieser Maßnahme nicht teilzunehmen. Deshalb hat die Reederei bei Beginn der Reise eine neue Karte mit in die Kabine gelegt, die dann bei der Rettungsübung abgegeben werden muß.

Ich habe mir diese Veranstaltung dann mal ganz bewusst angesehen, hier hat der Konstrukteur des Schiffes sich wirklich Gedanken gemacht. Die Rettungsboote sind nur über Deck 4 zu erreichen, allerdings nur wenn man durch das Innere des Schiffs geht. Die Aufstellung wird so organisiert, das man direkt vor dem Eingang zum Rettungsboot steht. Dies ist mir bei allen bisherigen Veranstaltungen so noch nicht aufgefallen.


Anreise auf Bari

Nachdem wir alle nun doch ganz schön geschafft waren, begaben wir uns auch gegen 23.00 Uhr ins Bett.

Das Schiff lief ruhig durch die Adria, so das wir den Schlaf der Gerechten machten. Gegen 07.00 Uhr trieb die aufgehende Sonne Manuela aus dem Bett und machte Bilder von der aufgehenden Sonne. Jens war noch nicht munter zu bekommen, so schliefen wir bis gegen 08.00 Uhr. Dann wollten wir auf dem Balkon frühstücken, was aber auf Grund des Windes dann doch nicht ging. So ging wir auf Deck 9 in den Poolbereich und genossen dort die Ruhe auf dem Schiff und nahmen unser Frühstück zu uns. Irgendwann kamen dann auch unsere Töchter und bald sahen wir Bari neben uns liegen.

Also machten wir uns fertig für den Landausgang, begaben uns dann auch gleich von Bord. Entgegen des ganzen Touristenstroms liefen wir entgegen der allgemeinen Richtung und kamen schnell in die Altstadt von Bari. Die engen Gassen, die kleinen Läden und das Flair erinnert uns sehr an die italienische Lebensweise. Diese bekamen wir dann am Castello noch viel deutlicher mit. Zahlreiche Gruppen von Italienern standen dort und werteten das Formel 1 Ergebnis und den letzten Fußballspieltag sehr lautstark aus. Es war herrlich anzusehen.

Anschließend begaben wir uns wieder an Bord und haben in einem der Restaurants unser Mittag gemeinsam eingenommen.

Fortsetzung folgt!


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